FBA oder FBM für sperrige Artikel – was habt ihr gemacht?
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5 Antworten
D
Ich verkaufe Campingzubehör, unter anderem Faltstühle und größere Zeltgestänge. Bei FBA springen mich die Lagergebühren an, gerade bei langsamdrehenden Artikeln über Winter. FBM wäre günstiger, aber meine Bewertungen zeigen klar, dass Kunden Prime-Versand erwarten. Ich bin hin- und hergerissen, vielleicht gibt es hier jemanden der ähnliche Produktkategorien hat und einen Tipp?
M
Ich hatte dasselbe Problem mit Gartenpavillons – letztendlich bin ich auf ein hybrides Modell umgestiegen: Die Bestseller laufen über FBA, alles was sich unter 30 Einheiten pro Monat dreht bleibt bei FBM mit Seller Fulfilled Prime. So zahle ich keine Langzeitlagergebühren für die Ladenhüter, habe aber trotzdem das Prime-Badge auf den wichtigen Artikeln.
C
Habt ihr mal SFP (Seller Fulfilled Prime) geprüft? Die Zulassungshürden sind nicht ohne, aber wenn ihr einen zuverlässigen Versanddienstleister habt der Same-Day oder Next-Day schafft, könnt ihr das Prime-Logo behalten ohne Amazon-Lager zu nutzen – für sperrige Sachen kann das deutlich günstiger sein.
D
Ich würde da widersprechen dass FBM wegen schlechter Bewertungen automatisch ausscheidet – das hängt doch stark davon ab wie professionell ihr euren eigenen Versand aufstellt. Mit einem guten 3PL-Dienstleister der Amazon-Bestellungen abwickelt habt ihr oft kürzere Lieferzeiten als über FBA, weil ihr keinen Umweg über Amazons Fulfillment-Center braucht.
G
Kurze Frage dazu: Wie hoch sind bei euch konkret die Lagergebühren pro Einheit über Winter? Ich frage weil ich gerade überlege ob es sich lohnt im Oktober einfach einen Teil des Bestands zurückzuziehen und ihn erst im Februar wieder einzulagern – das kostet zwar auch Gebühren aber die Q4-Lagerkosten fallen weg.
P
Wir verkaufen Campingküchen und ähnlich sperriges Zeug und nutzen seit einem Jahr FBA nur für die Top 20% der SKUs nach Umsatz, den Rest FBM ohne Prime-Badge. Der Umsatzverlust bei den langsam drehenden Artikeln war minimal, die gesparten Lagergebühren aber erheblich – manchmal überschätzt man wie sehr Prime den Ausschlag gibt bei Nischenartikeln.
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