Produktbilder selber machen – funktioniert das oder brauche ich unbedingt einen Profi?
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5 Antworten
K
Ich verkaufe handgemachte Kerzen auf meinem eigenen Webshop und habe bisher mit meinem iPhone fotografiert, weißer Hintergrund, Tageslicht. Die Conversion liegt bei unter 1%, was ich nicht einordnen kann ob das an den Bildern liegt oder am Traffic. Ich habe jetzt ein Angebot von einem Fotografen für 350 Euro für 10 Produkte, das ist für mich gerade viel Geld. Wie habt ihr das am Anfang gehandhabt?
S
Bei unter 1% würde ich erstmal den Traffic analysieren bevor du 350 Euro investierst – wenn die falschen Leute auf deiner Seite landen, helfen auch Profifotos nichts. Ich hab am Anfang mit iPhone und Lightroom-Freiversión gearbeitet, und meine Conversion lag ähnlich, der Knackpunkt war bei mir tatsächlich die Produktbeschreibung und der Checkout-Prozess, nicht die Bilder.
W
Woher kommt dein Traffic gerade? Organisch, Social Media, bezahlte Anzeigen? Das macht einen riesigen Unterschied bei der Einordnung von unter 1%, weil das bei kaltem Traffic aus Ads eigentlich normal ist, bei Stammkunden aus Instagram aber ein echtes Warnsignal wäre.
A
350 Euro für 10 Produkte ist ehrlich gesagt nicht günstig, aber auch nicht absurd – ich würde trotzdem erst mit einem Ringlight und einer günstigen Aufnahmeapp wie Lightroom Mobile experimentieren, denn bei Kerzen macht vor allem das warme Licht und die Inszenierung mit Accessoires wie Trockenblumen oder Leinen den Unterschied, nicht zwingend die Kameraqualität.
D
Ich widerspreche der Idee, dass Profifotos das Problem lösen, ohne mehr Kontext zu kennen. Schau dir in Hotjar oder Microsoft Clarity an, wie Besucher sich auf deiner Seite verhalten – wenn die meisten nach 10 Sekunden weg sind, liegt es eher am ersten Eindruck der gesamten Seite als an der Bildqualität einzelner Produkte.
J
Ich hab damals einen Mittelweg gemacht: ein einzelnes Hauptprodukt professionell fotografieren lassen für Social Media und den Hero-Bereich, und den Rest selbst mit verbessertem Setup gemacht. Das hat mich 80 Euro gekostet und ich hatte zumindest ein starkes Ankerbild, das Vertrauen aufgebaut hat.
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